Umzug auf alemannisch in Neckarweihingen am 16.02.20

Bei schönstem Kaiserwetter zog der alemannisch närrische Lindwurm durch die Straßen und Gassen des Städtchens Neckarweihingen bei Ludwigsburg.

 

2300 Teilnehmer in 75 Gruppen boten den geschätzten 10 000 Zuschauern ein besonderes Spektakel.

 

Bei knapp 20 Grad kamen wir unterm Häs ganz schön in´s schwitzen. Aber was tut man nicht alles um den Mitmenschen Spaß und Freud zu bereiten.

 

Markus D. hat unseren „Hexenpott“ neu verkleidet und extra, für die zarten Glieder der „Opfer“ ausgepolstert.  Geschmeidig und wendig liegt das neue alte Hexengefährt auf der Straße. Und so manches junge Mädchen musste darin Platz nehmen und sich einem Strohpeeling unterziehen.

 

Apropos Zuschauer, man muss es einmal sagen, das Publikum war sehr gut drauf, hat jede Gaudi mitgemacht und uns mit Narri Narro Rufen angefeuert.

 

Das mit dem ALLA HOPP  werden wir mit ihnen noch etwas üben müssen.

 

Das Narrendorf am Ende der Zugstrecke bot Stärkung in jeglicher Form an, war gut gerüstet für den Ansturm nach dem Umzug.

 

Und noch eine Info an die Stadt Mannheim und Ludwigshafen. Stellt Euch vor, das kleine Städtchen Neckarweihingen, mit ca. 7000 Einwohnern, hat es doch tatsächlich fertig gebracht eine beträchtliche Anzahl von Dixi Toiletten und Pissoirs aufzustellen.  Solch ein „Phänomen“ haben wir auch in Oberkirch, Calw und Bühlertal  gesehen.

 

Keine Wildpinkler, keine Schweißperlen auf der Stirn, weil man nicht weiß, wo man schnell mal pinkeln gehen kann.

 

Auf alle Fälle ein schöner gelungener Tag, auch wenn sich unser Zunftmeister eine schwerwiegende Wunde zugezogen hat (siehe Bild).  Das Bein bleibt dran, aber Uschi wird ihn wohl  ein paar Wochen pflegen müssen.

 

Rote Socken auf dem Waldhof 13.02.20

So, heid war isch emol mit moine Hexe bei de Rode Sogge uffm Waldhof. Isch muss jo jedi Gelegenheid ohnemme, um emol uff die Gass zu kumme. Also im Fronziskussaal war es ä Pardei die oigelade hod. Des is die eSPDee, die sisch on Fasnachd mid rode Sogge schmiggd. Komisch, gsehe hab isch blos zwe mit rode Sogge, awer rode Nase gons viel !
Isch wesda ned, is des jedsd IN, dass so viele Pardeie in de ledschde Johr änna uff luschdisch mache, odda is des schun widda de Vor-Wahlkrompf.
Isch frog misch, warum se ausgereschnd „Rote Socken“ heese. Guggd emol in des Wikidingbums noi, do schded :
“ Der Begriff rote Socke ist eine meist abwertend gemeinte Bezeichnung für eine politisch links stehende Person. Der genaue Ursprung der Redewendung ist unbekannt. Sie wurde bereits während der 68er-Bewegung verwendet, könnte aber noch deutlich älter sein. Es besteht Grund zu der Annahme, dass damit ein Zusammenhang zum älteren Schimpfwort „Gesocks“ hergestellt werden sollte. In der DDR war „rote Socke“ eine spöttische Bezeichnung für Mitglieder der SED, die keiner Kritik zugänglich waren.“
Isch glaab awwa ned, dass grad unsa Politiker sisch mit de Gugg un Horsch vergleische due.
Des nur newebei.
Erschd hod e mol än Schdefon gschwedsd, des war der vum CCW, den kenn isch, a wenna sisch mid äm Bard getarnd hod. Heid hodda Hochwasserhosse un rode Sogge oghabd.
Un donn kummd der, mh jedsd falls ma ned de Nome oi, zu Word. Wie hod der nochemol gheese? Riel Rühmann, ach ne des war der mid de Faierzongebowle. Ne, jedsd wes isch es widda. Riehle war dem soin Nochnome. Des is der, der mit dem Azubi vum Christo gemoinsame Sach gemachd hot. Der hod was vaschdegekld, was ma eigendlisch ned vaschdegge muss.
Un donn war donn noch die Ondrea, die is va die Bürger gons schä unnawegs, wenn du emol was hoschd, was dir niemond abnemme dud, odda, du wilsch, dass die Schdad eh´mol was für die Bürga dud, donn sagsch des de Ondrea, die is wirklisch ä Granad.
Die gons Vaoschdaldung war schä, alle die doware durfde uff die Biehn.
Un wennIhr glabd, des war äfach, ne, isch war, wie so viel onnere a uff de Biehn. Jo do muss ma hald emol hie, un die Orde vateile. Awwer isch sags Aisch, änna vun denne Geschd, der hod so viel gebabbld, und diesmol wars ned unsan Maggu, das isch gemähnd hab isch mussem jedsd des Laberkabel wegnemme. Isch musd nämlisch uffs Klo!
Alla gud, des hamma a hinner uns gerbrochd. Un donn kam super Schdimmung uff, Ella un Peda oder wie a immer, hawwe schäne Lieder gsunge. Awer donn kam der Knaller.
Mensch habd da den Typ gsehe, der gedonsd hod, boah, wenn isch ä Meschde wär, isch ded misch schdruwelisch mache. Noja, ä bissl wenisch Fell hodder schun ghabd, awer donse konda, un die Medls a.
Alla guud a egal, es war uff jeden Fall än schäna Obend und isch, de kuuhle Theo, war mol widda unna de Laid. Isch ded misch freue, wenn ihr misch emol oilade ded, Än Berischd is Aisch sischer.
Aiern kuuhle Theo

Prinzenempfang im Casino der MV

Narri Narro der Monnemer Stadtprinz der is do.

In Anlehnung an den alemannischen Narrengruß Narri Narro
begrüßten einige Abordnungen den neuen Stadtprinz dementsprechend.

Ein paar gaben sich erdenkliche Mühe den Stadtprinzen auf Italienisch ihre Aufwartung zu machen. Wisse die donn ned, dass de Stadtprinz Naro I. (Gennaro Vitale) bessa monnemarisch babble konn, wie unsan OB?

Bei einem Gläschen Pfälzer Rotem, oder einem kühlen Blonden wurde fachmännisch über die Fasnacht diskutiert, die Roben der Tischnachbarn beäugt, oder den kurzen und etwas längeren Reden der Abordnungen applaudiert.

Man trifft sich wieder, beim Umzug, oder spätestens beim nächsten Stadtprinzenempfang. Monnem Ahoi.

De kuuhle Theo

Neujahrsempfang der Stadt Mannheim im Rosengarten 6.Januar 2020

Narren, Narren, Narren überall Narren, ein paar Normalos und natürlich die Profilneurotiker, wobei man diese Spezies vorzugsweise bei den Narren finden kann.

 

Heute haben sie sich alle im Wohnzimmer  der Stadt Mannheimim, im Rosengarten,  getroffen.

 

Sehen und gesehen werden war das Motto.

 

Ob junge Prinzessinnen oder die altgedienten Uniformträger, alle waren sie da.

 

War das doch die Gelegenheit Neuigkeiten auszutauschen, das eine oder andere Gerücht zu streuen oder zu dementieren.

 

Viele Mannheimer nehmen nicht mehr teil am Neujahrsempfang der Stadt. Grund, wie wir es so oft schon gehört haben, „Es gibd jo nix me verumme, frieha hods noch Segd, Bredzl und Bier gewwe, awwer heid, ne do gema näme hie“.

 

Tja, die Zeiten ändern sich, auch die Stadt muss sparen.

 

Wir hatten auf jeden Fall unseren Spaß bei der Veranstaltung.

 

 

 

11.11.2018-es ist vollbracht!

Zur Kampagneeröffnung der Karlsterner-Hexenzunft wurden 4 Neuhexen in die Zunft aufgenommen.

 

Pünktlich zur Hexenzeit um 19.07 Uhr eröffneten die Trommler der Zunft das alljährliche Spektakel im Jugendhaus an der Waldpforte.

 

Jonathan, Perry, Sabrina und Chris haben die Prozedur tapfer über sich ergehen lassen.

 

Gespickt mit Federn, Honig, Knoblauch und so manch anderen Duftstoffen versehen erhielten sie die Insignien der Zunft: Zunfttuch mit Knoten, Miniaturzunfthose und Nadel.

 

Mit  dem Ablegen des Novizenhemdes und der Taufe sind sie ab sofort  vollwertige Mitglieder der Karlsterner-Hexenzunft.

 

Hexenjammer zum Ende der Kampagne 01.03.2017

Alla do ligd se unsa Fasnachtshex un is dod. Zum Glick gibs ä Auferstehung om 11.11.

(Lach)tränenreicher Abschied der Kampagne dank unseres 1. Zunftmeisters, der wieder einmal Hexen-Feingefühl mit seiner Rede bewies.

Umzug in Schwetzingen 28.02.2017

Letzter Umzug in dieser Kampagne, manch eine Hexe verdrückt das eine oder andere Tränchen. Wie wird das wohl erst morgen Abend beim Hexenjammer?

Die Spargelstadt Schwetzingen muss gelobt werden. Ausreichend Toiletten, was für Umzugsteilnehmer nicht unerheblich ist.

Das Publikum war klasse drauf, dass es am Ende geregnet hat, hat der ganzen Stimmung nichts anhaben können.

Vielen Dank auch an Elke, das holde Weib unseres Tonleiters, die am Sonntag und heute den Bagagewagen gesteuert hat.

In dieser Kampagne hatten wir, krankheitsbedingt, einige Ausfälle. Den kranken Hexen wünschen wir auf diesem Wege gute Besserung und schnelle Genesung.

Noch eine Anmerkung: Wir haben bei der  Prämierung den 4. Platz belegt. Danke Schwetzingen:

 

Fasnachtsumzug Mannheim 26.02.2017

Wow, die Stadt Mannheim schafft es immer wieder bei Umzügen, im Bezug auf die Bedürfnisse der Zugteilnehmer, auf den untersten Rängen zu landen. Hallo Mannheim!! Der Umzug lebt von den Teilnehmern, die sich in ihrer Freizeit Gedanken machen, wie man die Zuschauer begeistern kann, wie man ihnen Fastnacht näher bringen kann, wie man alle Mannheimer vereinen kann. Und was macht die Stadt? Wir stehen irgendwo in der Pampa, ohne Toiletten, ohne Versorgungsstationen. Klasse, nehmt Euch doch mal ein Beispiel an den kleinen Umzugsorten wie Calw, Kehl, Oberkirch oder Schwetzingen. Tja da wird die Stadt noch einiges lernen müssen, oder sie sagen einfach den nächsten Fasnachtsumzug ab, keine Kosten, die sie eh nicht tragen wollen, kein Gemeckere und die Innenstadt bleibt wie sie ist. Tot!

Trotzdem hatten wir unseren Spaß, den wir Hexen sorgen für alle Umzugslagen vor. Und übrigens, wir haben unseren Müll korrekt entsorgt.

Auftritt in der Hexe-Kleintierzuchtverein an der Radrennbahn 25.02.2017

Bereits seit mehreren Jahren treten wir im Kleintierzuchtverein an der Radrennbahn auf.

 

Selbstverständlich schauten wir auch bei der neuen Wirtin vorbei.

 

Prinzenabholung Mannheim 25.02.2017

Traditionell führen die Hexen den „Kleinen Umzug“, auch Prinzenabholung genannt, an. Vom Schiffanleger geht es durch die Breite Straße und die Planken hoch zum Wasserturm.

 

Beim „Kleinen Umzug“ wird schon kräftig Schabernack mit der Bevölkerung getrieben und ist eine gute Einstimmung auf den großen Umzug am nächsten Tag.

 

Närrischer Markt auf dem Freyaplatz 24.02.2017

Bei herrlichem Sonnenschein mischten sich die Hexen unter die Marktkunden und zeigten was die alemannische Fasnet so drauf hat.

Schön, dass Richard und Rosi endlich wieder ihr Häs und Larv angezogen haben und dabei waren.

In der Wotan-Apotheke und im Freya-Shop wurden dann auch alle Hexen  bestens verpflegt.

 

Nachtumzug in Eppingen 18.02.2017

90 Narrengruppen trafen sich zum 15. Eppinger Nachtumzug. Eine tolle Stimmung bei allen beteiligten, besonders bei uns Hexen.

Fasnetsumzug Kehl am Rhein 12.02.2017

Schön  war es in Kehl, das Wetter war gut und die Stimmung ebenso.

Wenn man es genau betrachtet, waren wir eine der wenigen Zünfte, die keinen Ghettoblaster mitgeführt haben.

Jubiläumsumzug in Oberkirch 08.02.2015

in kaum einer andren Stadt waren die Hexen so oft auf den Umzügen wie in Oberkirch. So durften wir beim Jubiläumsumzug keinesfalls fehlen.

Es muss nicht immer Fasnacht sein...

….um eine Riesengaudi zu veranstalten. Bei der Djk SG Concordia e.V. Ludwigshafen haben wir am 15.11.13 dem traditionellen Bockbieranstich das i-Tüpfelchen aufgesetzt. Bei voll besetztem Saal musste Wirt Reiner  den roten Hintern unseres Luzifers küssen. Trotz dieser haarigen Begegnung ist er auf eine Wiederholung im nächsten Jahr aus.

Große Kostümsitzung der Himmelsgeister Wiesbaden 25.01.2013

Auch wenn einige Mannheimer  Karnevalvereine noch nichts mit der Alemannischen Fasnet unserer Zunft anfangen können, andere können und wollen.

Die Himmelsgeister in Wiesbaden luden uns am 25.01.2013 zu ihrer großen Kostümsitzung ein.

Und nicht nur das, sie haben kurzerhand ihrem Elferrat eine Pause gegönnt, dafür durften wir Hexen das Präsidium stellen.

Das Publikum war hin und weg von unserem Bühnenprogramm und wollten mehr.

Sie bekommen das komplette Hexenpaket beim nächsten Umzug in Wiesbaden 2014  zu dem wir eingeladen wurden.

1. Platz für die Karlsterner-Hexenzunft beim Dämmerumzug

in Ludwigshafen 2012

Diese Meldung muss gleich an alle raus, denn die Freude ist riesig.

Heute hatten wir unseren ersten Einsatz in der Kampagne, der Dämmerumzug in Ludwigshafen.

Vor dem Start hatten wir, wie viele andere Vereine auch, die Gelegenheit uns und unser Programm zu präsentieren.

Schade, dass  nur noch ein anderer Mannheimer Verein, die Newwlfezza“ mit von der Partie waren.

 

Die Jury der Huddelschnuddler, die seit 8 Jahren in Ludwigshafen die Straßenfast mitgestalten und seit 2 Jahren den Dämmerumzug veranstalten, war einstimmig der Meinung, die Karlsterner-Hexenzunft hat es einfach drauf.

Sei es mit dem Auftritt, das Häs, dem Luzifer oder der Gaudi, welche wir mit dem Publikum veranstalten.

Und da all diese Dinge erste Sahne waren und sind, haben wir gewonnen.

Fahrt nach Neckarweihingen zum Umzug - 2012

Umzug Mannheim-Sandhofen - 2010

Brr, es war bitter kalt am Fschingsdienstag, was uns aber nicht davon abhielt am Umzug teilzunehmen. Obwohl die Straßen teilweise stark vereist waren und wir nur schlitternd vorwärts kamen, machte es einen riesigen Spaß. Nicht zuletzt, weil die Zuschauer am Straßenrand in super Stimmung waren und wir unser bestes gaben, ob nun rutschend mit Trommel oder auf dem Hinterteil mit Besen, es war einfach schön dabei zu sein.

Kampagne - 2004/2005

In dieser Kampagne fand der Umzug in Mannheim statt. Gestartet wurde am neuen Messplatz. Und wie es für uns Hexen gehört, haben wir immer unseren Bagagewagen dabei, gefüllt mit allelei Schmankerln. Auch unsere "schwere Zugmaschine" für unser Hexenwägele durfte nicht fehlen. Der Hexenjammer fand, wie immer, in unserer Stammburg Zum Keglerheim statt.

Eröffnung der Kampagne mit den Aulanern - 1999

Mehrere Jahre haben wir zusammen mit dem KV Aulaner e.V. 1990 im Vogelstangzentrum die Kampagne eröffnet.

Für viele eine ungewohnte Szene, während aus den Lautsprechern des Einkaufszentrums fröhliche Weihnachtslieder rieselte, riefen die Narren ihr Motto aus und die Hexen machten die Besucher "struwelig". Schä wars immer.